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Jannis Rettig

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

Anlageformen Produktvergleich: So finden Sie die passende Geldanlage

Jannis Rettig

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

Bausparvertrag, Immobilien, Crowdinvesting, Aktien oder Fonds? Bei der Vielzahl an Anlagemöglichkeiten ist es gar nicht so leicht, zu entscheiden, welche Geldanlage die richtige ist.

Als Entscheidungshilfe setzen wir in diesem Blogartikel unterschiedliche Anlageformen in den Produktvergleich – von konservativen Sparoptionen über Wertpapiere bis hin zu alternativen Investments – und erklären Ihnen, auf welche Aspekte Sie bei der Wahl besonders achten sollten.

Konservative Anlageformen im Überblick

Konservative Anlageformen zeichnen sich durch ein relativ geringes Ausfall- oder Verlustrisiko aus. Als Anleger oder Anlegerin können Sie Ihr Geld sicher anlegen und langfristig Vermögen aufbauen. Diese Art der Geldanlage ist besonders für Anfänger und Anfängerinnen interessant, da Sie keine Vorkenntnisse benötigen und die entsprechenden Finanzprodukte bei fast allen Banken gut bekommen.

Auf der anderen Seite müssen Sie bei den konservativen Anlageformen mit niedrigen Renditen und einem recht langsamen Vermögensaufbau rechnen. Je nach Form der Geldanlage sind Sie zudem wenig flexibel und müssen lange Laufzeiten in Kauf nehmen.

Lesen Sie hier unseren Direktvergleich von konservativen und modernen Anlageformen!

Sparplan 

Ein Sparplan besteht in der Regel aus monatlichen Zahlungen. Zu den klassischen Sparformen zählt das Sparbuch, auf das Sie regelmäßig Geld überweisen, wofür Sie Zinsen bekommen. Die Rendite ist recht gering. Jedoch ist Ihre Anlage immer gut verfügbar und sicher. Außerdem ist ein Sparbuch sehr einfach einzurichten.

Tagesgeld

Ein Tagesgeldkonto dient dazu, überschüssiges Kapitel kurzfristig verzinst anzulegen. Sie können es bei jeder Bank Ihrer Wahl abschließen. Es gibt keine Kündigungsfrist und Ihr Geld ist täglich verfügbar. Insgesamt bekommen Sie etwas höhere Zinsen als beim Sparkonto. Allerdings können sich diese auch ständig ändern.

Festgeld

Beim Festgeld legen Sie einmalig einen festen Geldbetrag zu einem festen Zinssatz und über einen festen Zeitraum hinweg an. Der Zinssatz ist höher als beim Tagesgeld, aber eben auch nicht flexibel. Zudem ist das Geld über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar.

Bausparvertrag

Mit einem Bausparvertrag sparen Sie Geld an, um es später zweckgebunden für die Baufinanzierung zu nutzen. Der Zinssatz ist ähnlich niedrig wie beim Sparbuch und Sie müssen auch mit einigen Gebühren beim Abschluss rechnen. Die Laufzeit des Bausparvertrags geht über viele Jahre. Wenn Sie das Geld in der Zwischenzeit nutzen möchten, geht das nur mit Einbußen.

Jedoch handelt es sich hier um eine sehr stabile und risikoarme Anlageform. Wenn Sie Ihr Baudarlehen ausschlagen, bekommen Sie Bonuszinsen. Auch haben Sie die Chance auf staatliche Prämien.

Riester-Rente

Die Riester-Rente ist eine Form der privaten Altersvorsorge. Sie wird durch staatliche Zuschüsse gefördert und kann in der Einkommenssteuer als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Von den Vorteilen profitieren dabei insbesondere Geringverdienende. Insgesamt bietet die Riester-Förderung eine hohe Sicherheit und Sie können sich auf garantierte Leistungen verlassen.

Indexpolice

Indexpolicen sind eine Variante der Rentenversicherung, bei der die Versicherung die Überschüsse aus Ihrem Ersparten zur Beteiligung an einem Aktienindex verwendet. Die Indexbeteiligung wird jedes Jahr neu festgesetzt. Im Vergleich zur sicheren Verzinsung durch den Versicherer verspricht die Indexpolice höhere Renditechancen. Dafür müssen Sie jedoch oft auf Garantiezinsen verzichten, Ihnen ist lediglich der Erhalt Ihrer Beiträge sicher.

Insgesamt sind Indexpolicen recht kompliziert und mit hohen Verwaltungskosten verbunden. Die tatsächlichen Renditeaussichten sind nur schwer einzuschätzen, sodass Sie auch nicht genau sagen können, mit welcher Rente Sie am Ende rechnen können.

Immobilien

Immobilien gelten als sehr stabile Geldanlagen. Der Kauf ist zwar mit einigem Aufwand verbunden, jedoch können Sie mit der Vermietung nachhaltig Vermögen aufbauen und sich so zum Beispiel für das Alter absichern.

Wenn Sie bei der Wahl der Immobilie auf die Lage, den Zustand und die generelle Marktentwicklung achten, können Sie langfristig mit einer stetigen Wertsteigerung rechnen – und Ihr Objekt mit hohem Gewinn wieder verkaufen.

Anlageform: Wertpapiere

Wertpapiere sind Urkunden, die die Beteiligung an einem Unternehmen beziehungsweise ein Schuldverhältnis und somit Vermögensrechte festhalten. Es gibt verschiedene Arten von Wertpapieren, darunter zum Beispiel Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs. Diese unterscheiden sich unter anderem in ihrer Struktur, den Erträgen, der Laufzeit und der Zinsform.

Im Gegensatz zu klassischen Bankprodukten zum Sparen bietet das Investment in Wertpapiere höhere Renditechancen. Gleichzeitig sind sie mit höheren Risiken verbunden. Diese können mit der richtigen Strategie und Streuung des Investments jedoch verringert werden.

Das Handeln mit Wertpapieren sollte zudem gelernt sein. Doch auch hier gibt es interessante Möglichkeiten für Einsteiger und Einsteigerinnen.

Aktien

Wenn Sie Ihr Geld in Aktien anlegen, erwerben Sie Eigentumsanteile an einer Aktiengesellschaft. Oder anders gesagt: Sie bekommen einen Anteil am Grundkapital des jeweiligen Unternehmens. Macht das Unternehmen Gewinne, führt das zu einer Steigerung des Aktienkurses und Sie bekommen Dividenden ausgezahlt.

Insgesamt haben Sie mit Aktien gute Chancen auf hohe Renditen. Gleichzeitig ist die Geldanlage aber auch sehr risikoreich und die Rendite hängt davon ab, wie sich das Unternehmen sowie der Markt entwickeln.

Diese Form der Geldanlage ist daher eher für fortgeschrittene Anleger und Anlegerinnen zu empfehlen, die entsprechendes Wissen mitbringen und bereit sind, sich intensiv mit dem Aktienmarkt auseinanderzusetzen.

Anleihen

Typische Anleiheformen sind Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und Pfandbriefe. Wenn Sie Anleihen kaufen, vergeben Sie im Grunde einen Kredit, für den Sie feste Zinsen erhalten – und bekommen nach Ende der Laufzeit auch Ihr Geld zurück.

Diese Anlageform bietet durch die feste Verzinsung über mehrere Jahre hinweg eine hohe Sicherheit. Zudem unterliegen die Anleihenkurse in der Regel keinen so hohen Schwankungen wie die Aktienkurse. Das größte Risiko ist die Bonität des Schuldners beziehungsweise der Schuldnerin.

Fonds

Bei einem Fonds wird das Kapital der Anleger und Anlegerinnen in verschiedene Anlageprodukte investiert. Es gibt auch Fonds, die sich auf einen bestimmten Anlagebereich konzentrieren, zum Beispiel Aktienfonds oder Immobilienfonds.

Durch die Streuung der Geldanlage bieten Fonds mehr Sicherheit als einzelne Aktien. Dennoch ergeben sich je nach Zusammenstellung der Fonds ähnlich hohe Renditechancen. Da die Fonds häufig von erfahrenen Fondsmanagern und Fondsmanagerinnen zusammengestellt und verwaltet werden, eignet sich diese Form der Kapitalanlage auch gut für Einsteiger und Einsteigerinnen. Gleichzeitig müssen Sie aber auch mit hohen Verwaltungskosten rechnen.

Dem Unterschied zwischen passivem Investieren und aktiv gemanagten Fonds haben wir einen eigenen Blogartikel gewidmet. Hier nachlesen!

ETFs

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden Indizes ab, beispielsweise den DAX. Dadurch müssen sie nicht aktiv verwaltet werden und sind somit günstiger als Fonds. Bei ETFs handelt es sich um eine renditestarke Anlageform mit einer hohen Risikostreuung.

Alternative Anlageformen

Als alternative Anlageformen gelten alle Investments, die sich nicht bei den oben genannten traditionellen Anlageklassen einordnen lassen. Durch alternative Geldanlagen sollen die Rendite gesteigert und eine Diversifizierung erreicht werden.

Die Alternativen bieten vielfältige Möglichkeiten des Investierens in unterschiedliche Vermögenswerte auf unterschiedlichen Märkten, die für unterschiedliche Anlagetypen interessant sind. Wir stellen Ihnen drei Arten näher vor.

Rohstoffe

Eine alternative Form der Geldanlage ist das Investment in Rohstoffe wie Edelmetalle, Öl, Erdgas oder Holz. Der Vorteil ist, dass die Rohstoffe mit hoher Wahrscheinlichkeit immer einen gewissen Wert haben werden und sich das Verlustrisiko somit in Grenzen hält.

Bedenken Sie, dass Sie die erworbenen Rohstoffe auch irgendwo lagern müssen, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Für Privatanleger und -anlegerinnen empfiehlt sich daher eher eine Vermögensanlage in Gold oder andere Edelmetalle, da sich diese kostengünstiger verwahren lassen.

Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting beteiligen Sie sich über eine (Internet-)Plattform zusammen mit anderen Investoren und Investorinnen an einem Unternehmen, bei der Finanzierung von Immobilien oder anderen Projekten. Der große Vorteil ist, dass Sie schon mit relativ kleinen finanziellen Beiträgen einsteigen können.

Wenn Sie gut investieren, können Sie mit Crowdinvesting hohe Renditen erzielen. Jedoch besteht auch das Risiko eines Totalausfalls Ihrer Geldanlagen. Achten Sie daher immer auf seriöse Investments und Plattformen und streuen Sie das Risiko über mehrere kleine Investments.

Kryptowährung

Die wohl bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin. Dabei handelt es sich um digitale Zahlungsmittel, die in einer dezentralen Datenbank verwaltet werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Kryptowährung zu investieren: Beim Kryptomining generieren Sie zum Beispiel neue Währungseinheiten und verkaufen sie mit Gewinn. Ebenso können Sie an der Börse Wetten auf Kursschwankungen setzen oder einen günstigen Wechselkurs zum Währungshandel nutzen.

Der Kryptowährungsmarkt ist noch relativ jung und nicht reguliert, weshalb sich als Anleger oder Anlegerin hohe Risiken ergeben. Sie sollten sich auf jeden Fall vorher genau über den Markt informieren.

Wie finde ich die richtige Anlageform für mich?

Bei der Entscheidung für die richtige Anlageform hilft Ihnen das „magische Dreieck der Geldanlage“. Dieses beschreibt die drei wichtigsten Aspekte einer Kapitalanlage:

  • Rendite: Erträge einer Geldanlage
  • Sicherheit: Sicherheit und Risikostreuung der Anlage
  • Liquidität: Verfügbarkeit des Kapitals

Die ideale Geldanlage ist sehr sicher, verspricht eine hohe Rendite und ist permanent verfügbar. Diese ideale Geldanlage gibt es in der Realität aber nicht. Stattdessen müssen Sie immer in mindestens einem der drei Punkte Abstriche machen.

Bevor Sie eine Anlageform für sich wählen, sollten Sie sich also darüber im Klaren sein, welcher Aspekt Ihnen am wichtigsten ist. Wollen Sie möglichst hohe Gewinne machen? Oder wollen Sie Ihr Geld vor allem sicher anlegen? Soll Ihr Kapital gut verfügbar sein oder können Sie für einen längeren Zeitraum darauf verzichten?

Bei Angeboten, die Ihnen beispielsweise sowohl hohe Renditen als auch eine hohe Sicherheit versprechen, sollten Sie skeptisch werden.

Die Anlageformen im Produktvergleich

Schauen wir uns nun die oben vorgestellten Anlageformen noch einmal aus der Perspektive des magischen Dreiecks an.

Rendite

Als Anlageform mit der höchsten Aussicht auf Rendite gelten Aktien. Aber auch die alternative Form des Crowdinvesting bietet attraktive Renditechancen. Zu den renditestarken Geldanlagen gehören ebenso ETFs und Immobilien.

Bei den klassischen Bankprodukten sind Sie mit dem Festgeld noch einigermaßen gut beraten, während Sie beim Tagesgeldkonto, Sparbuch und Bausparvertrag nur niedrige Renditen erwarten dürfen.

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit liegen die konservativen Anlageformen vorn. Zu den Wertpapieren mit einer höheren Sicherheit zählen Fonds und ETFs. Diese wird hier durch eine breite Streuung der Kapitalanlage erreicht. Auch Bundesanleihen gehören zu den Wertpapieren mit einem relativ niedrigen Risiko.

Alternative Anlageformen wie Kryptowährungen und Crowdinvesting sind dagegen riskante Anlagemöglichkeiten, die somit eher für risikofreudige und erfahrene Verbraucher und Verbraucherinnen geeignet sind.

Liquidität

Sehr liquide Anlageformen erhalten Sie mit einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto. Auch Aktien und Fonds können Sie recht schnell verkaufen. Bei Anleihen hängt die Liquidität von der Bonität der Emittenten ab.

Abstriche bei der Verfügbarkeit Ihres Kapitals machen Sie bei Immobilien. Der Verkauf einer Immobilie ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Jedoch kann sich bei einem guten Wertzuwachs auch ein frühzeitiger Verkauf lohnen, ohne dass Sie große Einbußen bei den Renditen in Kauf nehmen müssen.

Anlageformen mit langen Laufzeiten und somit einer niedrigen Liquidität sind Festgeld, Bausparverträge und Crowdinvesting.

Fazit: Geldanlagen für jeden Anlagetyp

Renditestarke, liquide oder sichere Geldanlage – Sie sind sich noch nicht sicher, welche Anlageform wirklich zu Ihnen passt? Dann legen wir Ihnen unser kostenloses WebinarAnlageformen im Vergleich“ ans Herz. Sie haben noch offene Fragen oder wollen die Grundlagen des Investments tiefer kennenlernen? Auch hierzu haben wir ein kostenloses Webinar. Schauen Sie jetzt rein und starten Sie schon morgen mit Ihrem Vermögensaufbau passend zu Ihren Vorstellungen.

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